Eine Forderung wird Programm

Aus unserer täglichen Arbeit wissen wir, was es bedeutet, in unserem Land arm zu sein. Die Europäische Union hat nun das Jahr 2010 zum Europäischen Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung erklärt.

Von Politik und Wirtschaft fordern wir:

Bund und Kantone müssen alljährlich Rechenschaft darüber geben, was sie zur Bekämpfung der Armut unternehmen. Die Sozialhilfe soll nach landesweit einheitlichen Grundsätzen festgelegt werden. Bund, Kantone und Wirtschaft sollen die Bildung von Sozialfirmen fördern. Menschen, die auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr vermittelbar sind, finden so Arbeit und soziale Integration.

Auch Caritas engagiert sich

Wir beobachten und überprüfen die Anstrengungen von Bund und Kantonen in der Armutspolitik. Armut muss ein Thema sein! Wir verstärken unsere Sozialberatung für Familien, die in Armut geraten. Wir verdoppeln die Zahl der Caritas-Märkte, wo arme Menschen günstig einkaufen können. Wir schaffen Sozialfirmen mit rund 1000 Arbeitsplätzen.

Im Europäischen Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung 2010 setzen sich Caritas Schweiz, die regionalen Caritas-Stellen und viele andere Partner ein, Armut wieder zu einem zentralen Thema in der Öffentlichkeit zu machen

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